Arbeitsspuren - Lebensspuren

Industriekultur Reinickendorf:
Seit Anfang diesen Jahres bin ich an historischen Reinickendorfer Industriestandorten auf der Suche nach künstlerisch verwertbaren Spuren einstiger (Industrie-)Arbeit und (heutigen) Lebens. Spannende Ansichten fand ich u.a. in der Fa. BORSIG, der ehem. Eisengießerei Winkelhoff, der ehem. Schraubenfabrik Schwarzkopff, der ehem. Fa. Eduard Becker Kranbau sowie der ehem. Fa. Hugo Achcenich, in den Industriehallen in der Wittestraße und Straße 22 und in einer Maschinenfabrikationshalle des Architekten Bruno Buch sowie auf den Gewerbehöfen der GSG Berlin.

Mein Fokus liegt auf dem ästhetischen Aspekt der Industriebauten über die reine Architektur hinaus. Ich suche das mit der Zeit Gewachsene, zuweilen auch im Kontext der aktuellen Nutzung. Jene Aspekte, die sich schwer in Worte fassen lassen. In enger Zusammenarbeit mit Herrn Björn Berghausen M.A., dem Geschäftsführer des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V. und Frau Dr. Ute Pothmann, deren Schwerpunkt auf der geschichtlichen Textrecherche liegt, entsteht eine Fotoausstellung. Die Exponate - 80 x 120 cm - werden jeweils durch geschichtliche Hintergründe und dokumentarische Abbildungen mit den Objekten verortet. Die Eröffnung der Ausstellung ist für den Juni 2021 geplant, an einem historischen Industriestandort, der gerade dafür hergerichtet wird.

 

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